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Übungsmaterialien und -aufgaben


Hier die Übungsaufgaben, die uns Prof. Gruber geschickt hat:


1. Unternehmen XY hat zum 01.01.2008 folgende Bilanz:



Aktiva EUR

Passiva EUR

Wertpapiere 1.000


                                                                     


Summe Aktiva 1.000

Eigenkapital 200

Fremdkapital 800

Summe Passiva 1.000

Im Laufe des Jahres sind die Wertpapiere wegen des Börsencrashs um 200 EUR abzuschreiben. Ansonsten gibt es im Jahr 2008 keine weiteren Geschäftsvorfälle. Erstellen Sie Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2008




2. Die folgenden Geschäftsvorfälle eines Unternehmens sind mit den jeweiligen Beträgen in das unten angegebene Klassifikationsschema einzutragen.



a) Aufnahme eines Bankdarlehens in Höhe von 10.000 EUR.

b) Barverkauf von Waren, die in der gleichen Periode produziert wurden, zum Preis von 12.000 EUR

c) Verkauf einer gebrauchten Maschine für 8.000 EUR auf Ziel. Der Buchwert liegt bei 6.000 EUR.

d) Versand und Inrechnungstellung von in der laufenden Periode produzierten Waren für 30.000 EUR. Der Abnehmer hat in der Vorperiode eine Anzahlung von 20.000 EUR geleistet und begleicht den Restbetrag noch in der laufenden Periode per Scheck.

e) Spende an Terre des Hommes von 500 EUR in bar.





Fall

Einzahlung

Einnahme

Ertrag

Leistung

Auszahlung

Ausgabe

Aufwand

Kosten

a

10.000 €

b

12.000 €

12.000 €

c

8.000 €

2.000 €

d

20.000 €

30.000 €

e

500 €





3. Stellen Sie graphisch Gesamtkosten, Durchschnittskosten und Grenzkosten dar für



a. Fixe Kosten


b. Variable (proportionale) Kosten




Erläutern Sie bitte kurz die graphische Lösung.




(5 Punkte)




4. Sie machen sich selbständig, gründen ein Unternehmen zur ambulanten Altenbetreuung und erwarten im ersten Jahr einen Umsatz von 30.000 EUR. Prüfen Sie ob Sie handels- und steuerrechtlich buchführungs- und bilanzierungspflichtig sind
a) für den Fall, dass Sie Ihr Unternehmen als GmbH führen
b) für den Fall, dass Sie Ihr Unternehmen als Einzelunternehmer betreiben.




5. Was sind die Bestandteile des Jahresabschlusses einer Kapitalgesellschaft?

6. Welche Buchführungs- und Bilanzierungspflichten bestehen für öffentlich geförderte Krankenhäuser? Welche Bestandteile hat der Jahresabschluss von Krankenhäusern nach der KHBV?



7. Sie sind beauftragt die Inventur mit möglichst wenig Arbeitseinsatz und möglichst im Oktober außerhalb der Jahresendhektik durchzuführen.
(1) Welche Möglichkeiten der Inventurvereinfachung gibt es?
(2) Unter welchen Vorrausetzungen kann die Inventur im Oktober durchgeführt werden?



8. In welchen Fällen muss eine Unternehmung Vermögensgegenstände trotz fehlenden wirtschaftlichen Eigentums aktivieren?




9. Im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten folgende Sachverhalte auf Ihre Bilanzierungsfähigkeit hin zu prüfen:
a) In der IT-Abteilung sind für Programmierarbeiten 100.000 EUR für ein neues Kundenbetreuungssystem angefallen
b) Im Rahmen einer Produkteinführung wurde eine Werbeagentur mit einer Werbekampagne beauftragt, Kosten: 500.000 EUR
c) Im Mai nächsten Jahres sind umfangreiche Instandhaltungsarbeiten am Dach einer Produktionshalle zu erwarten. Voraussichtliche Kosten: 1.000.000 EUR.
d) Sie nehmen ein Darlehen auf, Nennwert 1.000.000 EUR, Auszahlungsbetrag 800.000 EUR
e) Sie starten eine Qualifizierungsoffensive und geben für die Weiterbildung von Mitarbeitern (Trainingsmaßnahmen) 500.000 EUR aus.
f) Ebenfalls im Zuge der Qualifizierungsoffensive erwerben Sie ein maßgeschneidertes Online-Lernprogramm für 50.000 EUR
g) Sie erwerben ein Patent von einem in Liquidation stehenden Wettbewerber
h) Die Entwicklungsabteilung hat ein Patent angemeldet, Patentierungskosten 10.000 EUR, Entwicklungskosten 200.000 EUR
i) Aufgrund der düsterer Branchenprognosen ist in im Folgejahr mit einem Umsatzeinbruch um 20% zu rechnen, weshalb im Folgejahr mit einem Verlust von voraussichtlich – 2.000.000 EUR gerechnet wird. Da der Gewinn im laufenden Jahr bei + 2.500.000 EUR liegt und die Verluste durch die im laufenden Jahr eingetretene Wirtschaftskrise verursacht sind, werden Sie beauftragt zu prüfen, ob im laufenden Jahr eine Rückstellungsbildung in Höhe des im Folgejahr zu erwartenden Verlusts möglich ist.


10. Was versteht man unter dem Realisationsprinzip, was unter dem Imparitätsprinzip?


11 Im Wertpapierbestand eines Unternehmens befinden sich 1.000 Aktien der V AG und 3.000 Aktien der D AG. Die Aktien der V AG wurden zum Periodenanfang zu einem Preis von 50 EUR je Aktie erworben, am Periodenende war die Aktie spekulationsbedingt vorübergehend 100 EUR wert. Die Aktien der D AG wurden im ersten Quartal zu 50 EUR erworben und waren am Jahresende noch 25 EUR wert. Der Vorstand des Unternehmens bittet Sie zu prüfen, ob die Werterhöhung bei V-Aktien mit den Wertminderungen bei D-Aktien saldiert werden können.


12 Die ROBOCARE AG erwirbt im Jahr 2010 zur Rationalisierung ihrer Produktionsfunktionen eine quergenippelte Kontravenuse mit Anschaffungskosten von 350.000 €. Die Installationskosten belaufen sich auf rund 150.000 €. Bei fünfjähriger Nutzungsdauer versichert der Hersteller ein Gesamtleistungspotential von 25.000 Leistungseinheiten.


· Welche Möglichkeiten sieht das Handelsrecht zur Behandlung dieses Vorgangs im Jahr der Anschaffung und in den folgenden Jahren der Nutzung vor?


· Welche ökonomische Bedeutung hat die Verrechnung von Abschreibungen?


· Welchen Abschreibungsplan schlagen Sie angesichts einer in der nächsten Zeit vermutlich stürmischen Geschäftsentwicklung der ROBOCARE AG vor?


13 Außerplanmäßige Abschreibungen: Bitte wiederholen Sie Aufgabe 32 bei Quick, Wolz, S. 83f.


14. Welche der folgenden Behauptungen sind richtig:


1. Kapitalgesellschaften müssen ihre stillen Rücklagen als gesonderte Eigenkapitalposition ausweisen


2. Zur Sicherung der Mindesthaftungssubstanz für die Gläubiger müssen Aktiengesellschaften ein Grundkapital von mindestens 25.000 EUR ausweisen


3. Gesetzliche Rücklagen dürfen nur in Gewinnjahren zur Ausschüttung verwendet werden


4. Aktionäre dürfen vom Vorstand verlangen, mindestens die Hälfte der „anderen Gewinnrücklagen“ zur Dividendenausschüttung freizugeben


5. Je höher die Zuführung zu den „anderen Gewinnrücklagen“ desto niedriger ist c.p. der auszuweisende Jahresüberschuss.


15. Zu Rückstellungen wiederholen Sie bitte die Aufgabe 50 und lösen Sie bitte zusätzlich die Aufgaben 52,53 auf S. 122 bei Quick, Wolz


16. Ein Berliner Krankenhausunternehmen baut eine neue Klinik für 20 Mio EUR, die vom Land Berlin bezahlt werden. Wie ist der Sachverhalt in der Bilanz des Krankenhausunternehmens darzustellen.


17. Vergleichen Sie die Struktur einer Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkosten- und nach dem Umsatzkostenverfahren.


Bjoern.eilers 21:35, 1. Dez. 2010 (UTC) So scheint ja eine durchschnittliche Klausur auszusehen (siehe oben, wo 5 Punkte steht). Das macht nicht gerade Hoffnung.

Björn

Bjoern.eilers 21:35, 1. Dez. 2010 (UTC)


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